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1407 Kinder sind 2019 in Pforzheim geboren. Für jedes von ihnen wird im Haidach ein Baum gepflanzt. Unter Aufsicht von Forstamtsmitarbeiter Mario Seefelder hat Oberbürgermeister Peter Boch symbolisch ein Bäumchen gesetzt. Auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern soll über die Jahre ein Mischwald aus 900 Stieleichen, 250 Hainbuchen, 250 Winterlinden und 100 Vogelkirschen wachsen. Etwa 50 bis 60 Jahren wird es laut Markus Haller, Leiter des Amts für Umweltschutz, dauern, bis die Bäume so hoch sind wie die umstehenden. 

Die Idee zum Jahrgangswäldchen stammt von Oberbürgermeister Peter Boch selbst. Er freut sich, damit die Themen Klimaschutz und Familienfreundlichkeit miteinander zu verbinden. Der Wald wachse symbolisch mit den Kindern heran. "Wenn für die Kinder ein Baum gepflanzt wird, fühlen sie sich mit der Stadt verbunden", sagt Emine Akyüz von der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt. 

Laut OB soll das Jahrgangswäldle keine einmalige Aktion bleiben. Er wolle das Vorhaben in den kommenden Jahren an anderer Stelle fortsetzen - eventuell in Form einer innerstädtischen Allee.