Den ganzen Tag draußen, mit anderen Kindern spielen, sich Freiräume erschließen – das klingt gut. Leider sieht der Kinderalltag heutzutage meistens anders aus. Zu viel Verkehr, zu wenig freie Flächen in der Stadt und zu wenig sicherer Bewegungsraum im Umkreis der Wohnung machen das freie Spielen für Kinder schwierig. Wie genau es damit in Pforzheim bestellt ist, haben das deutsche Kinderhilfswerk, die evangelische Hochschule Ludwigsburg und das Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Auftrag der Stadt Pforzheim erforscht. Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren wurden schriftlich und bei Wohnumfeldbegehungen befragt, ebenso ihre Eltern.

Begehung mit BM Müller

Zusammen mit Sozialbürgermeisterin Monika Müller haben die Kinder das Quartier im Umfeld ihrer Wohnungen bewertet.

 

Ergebnis: Je sicherer, zugänglicher, gestaltbarer das Wohnumfeld von Kindern ist, und je mehr sie dort die Chancen haben, andere Kinder zu treffen, umso häufiger und länger wird draußen gespielt. Besonders gut haben es in dieser Hinsicht Kinder, die im Arlinger wohnen, im Mäurach oder in Huchenfeld. Schlechter hingegen sieht es in der Innenstadt aus. In der Nord- und Weststadt hat laut Angaben der Eltern ein Drittel der Kinder keinen Ort für unbeaufsichtigtes Spiel.

Wenn Sie die Kinderstudie interessiert, klicken Sie hier.

 

Manche Spielplätze bleiben leer . . .

Manche Spielplätze bleiben leer . . .

. . . dafür wird lieber auf den Bäumen gespielt.

. . . dafür wird lieber auf den Bäumen gespielt.

Kinder bewerten Spielplatz

Vier grüne Punkte: Der Spielplatz ist ok.