Mit einem fröhlichen Jubiläumsfest hat das Pforzheimer Bündnis für Familie seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Im Haus der Jugend trafen sich Bündnispartner, um zusammen mit Bürgermeisterin Monika Müller und dem Bündnisinitiator und damaligen Jugendamtsleiter Manfred Becker an die Gründung zu erinnern. Vor der offiziellen Feier im Haus der Jugend haben Kinder der Familienzentren Nord und Au, sowie vom Stadtteilzentrum KF102,

nahegelegene Spielplätze geputzt. Mit Handschuhen, Greifern und Müllsäcken, die die Technischen Dienste gestiftet hatten, machten sie sich über Papierschnipsel, Kippen und sonstigen Unrat her – unter ihnen Bürgermeisterin Müller, die Schirmherrin der Aktion. Alle Putzhelfer erhielten eine kleine Stärkung und wurden später mit dem Bus zum Haus der Jugend gebracht, um dort mit den Bündnispartnern zu feiern.

Einsatz für Spielplätze:

Mit Feuereifer säuberten die Kinder „ihren“ Klingelspielplatz (Fotos), aber auch am Messplatz und in der Calwer Straße wurde kräftig geputzt.

Einsatz für Familien:

Während des offiziellen Teils erzählte Bündnisinitiator Manfred Becker  von der Aufbruchsstimmung, die bei der Gründung des Bündnisses vor zehn Jahren geherrscht habe. Man habe mit der Familie als Ganzes, so Becker, den Blick besonders auf Kinder und Jugendliche richten wollen. Bürgermeisterin Monika Müller, die von Jugendlichen der Carlo Schmid Schule befragt wurde, sprach sich für eine Familienpolitik aus, die ausdrücklich nicht nur sozial schwache Familien, sondern selbstverständlich auch Familien mit gesicherten Einkommen einbeziehe. „Alle Familien sollen sich in Pforzheim wohl fühlen“, sagte Müller.

Einsatz für Kinder:

Trotz offiziellem Teil war das Bündnisjubiläum für die Kleinsten nicht langweilig. Spiel und Spaß war geboten, kleine Geschenke gab es und der eine oder andere Dreikäsehoch sorgte für Unterhaltung bei den Erwachsenen. Ob sie wirklich Bürgermeisterin sei, wurde Monika Müller von einem Mädchen gefragt. Sie sähe gar nicht so aus. „Wie sehe ich denn aus?“, fragte Müller zurück. „Wie eine ganz normale Frau.“ Die Bürgermeisterin parierte gekonnt: „Ja, wir leben in einer Zeit, wo ganz normale Frauen Bürgermeisterin werden können.“

Einsatz für das Bündnis:

Das achtköpfige Organisationsteam hat die Jubiläumsfeier mehrere Monate lang vorbereitet. Viele Treffen waren nötig, eine Spielplatzbegehung – alle haben sich die Zeit genommen. Jede Menge Ideen kamen zusammen, von denen etliche wieder verworfen wurden. Am Ende waren alle sehr zufrieden und sich in einem Punkt einig: Es war ein Heidenspaß!

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