Bündnisvertreter zu Besuch im Familienzentrum Nord: Angela Ulrich vom Kreisseniorenrat (zweite von links) und Doris Möller-Espe vom Kinderschutzbund (rechts) mit Dirk Günkel und Petra Patotschka vom Familienzentrum.

Bündnisvertreter zu Besuch im Familienzentrum Nord: Angela Ulrich vom Kreisseniorenrat (zweite von links) und Doris Möller-Espe vom Kinderschutzbund (rechts) mit Dirk Günkel und Petra Patotschka vom Familienzentrum.

 

Im Familienzentrum wird auch Geburtstag gefeiert.

Im Familienzentrum wird auch Geburtstag gefeiert.

Angela Ulrich (Mitte) wird von den Müttern im Familienzentrum freundlich aufgenommen.

Angela Ulrich (Mitte) wird von den Müttern im Familienzentrum freundlich aufgenommen.

In Pforzheim gibt es zu wenig Kindergartenplätze. Welche Schwierigkeiten dieser Umstand Familien macht, das haben Bündnisvertreter beim Besuch im Elterncafé des Familienzentrums Nord erfahren. Jeden Mittwoch zwischen halb fünf und sechs wimmelt es dort von Kindern, Müttern und Vätern, die sich bei Kaffee und Kuchen zu einer Art Stammtisch treffen. Das Pforzheimer Bündnis für Familie hat die Gelegenheit genutzt, mit den Familien zu sprechen, zu hören, wo ihre Probleme liegen und wo sie Hilfe brauchen.

Die Wartezeit auf einen Kindergartenplatz sei viel zu lang, hieß es da. Manche Kinder stünden bereits kurz vor ihrem vierten Geburtstag, wenn sie endlich in den Kindergarten gehen könnten. Von 20 Minuten Fußweg jeden Morgen ist die Rede oder davon, dass das Anmeldeverfahren viel zu kompliziert sei. Manche Mutter hat schlichtweg gar keinen Platz für ihr Kind bekommen. Das Familienzentrum Nord bietet seit einem Jahr vier Stunden pro Tag die so genannte Tagespflege in anderen geeigneten Räumen an. Sieben Kinder werden dabei von ausgebildeten Tagesmüttern betreut. Alle Plätze sind belegt.

Mit dem Besuch im Familienzentrum Nord hat das Pforzheimer Bündnis für Familie die jüngst ins Leben gerufene Aktion „Bündnis auf Tour“ gestartet. In vierteljährlichem Abstand werden Vertreter des Bündnisses Orte aufsuchen, an denen sich Familien treffen, um so den Kontakt zu halten und – sofern möglich – zu helfen, Probleme zu beseitigen.

 

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